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Die Antwort auf Verkehrsprobleme

Die Limmattalbahn bewältigt einen Grossteil des zukünftigen Mehrverkehrs und entlastet damit Strassen und Ortszentren.

Bewegt und verbindet

Das Limmattal gehört zu den dynamischsten Regionen der Schweiz. Für die Weiterentwicklung ist ein Ausbau des ÖV notwendig.

Schneller, bequemer und pünktlich

Die Limmattalbahn verbessert die Erschliessung der Region. Sie fährt zu über 90 Prozent auf eigener Spur und bietet Platz für 250 Personen.

Impulse für die Wirtschaft

Die Limmattalbahn löst wirtschaftliche Impulse aus. Denn die Region wird für Unternehmen attraktiver, wenn sie über ein gut ausgebautes ÖV-Netz verfügt.

Lebensqualität erhöhen

Die Limmattalbahn unterstützt die Siedlungserneuerung im Limmattal und erhöht die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner.

«Die Limmattalbahn ist Teil eines neuen Verkehrssystems»

Interview mit Daniel Issler

Daniel Issler ist seit sieben Jahren Gesamtprojektleiter der Limmattalbahn. Auch in schwierigen Momenten verliert er seinen Optimismus nie.

Über 200 Einsprachen, Unterschriftensammlung der Gegner, langwierige Prozesse: Hand aufs Herz, haben Sie immer an den Baustart im August 2017 geglaubt?

Die Limmattalbahn ist ein überzeugendes Projekt, hinter dem ich voll stehen kann. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, ein Bahnprojekt von Null auf zu begleiten und mit zu entwickeln? Ich war immer überzeugt, dass sich die Qualität des Projekts durchsetzt und bin froh, dass es jetzt mit dem Spatenstich vom Montag endlich losgegangen ist. 

Was ist für Sie das Besondere am Projekt Limmattalbahn?

Die Limmattalbahn ist nicht nur ein Bahnprojekt, sondern etabliert ein ganz neues Verkehrssystem im Limmattal. Neben der Stadtbahn umfasst es flankierende Massnahmen für Autofahrer, Velofahrer und Fussgänger. Es macht deshalb Sinn, dieses eng aufeinander abgestimmte Gesamtsystem als Ganzes zu realisieren. 

Was ist bei der 1. Bauetappe die grösste Herausforderung für Sie als Gesamtprojektleiter?

Das Bauen unter laufendem Verkehr ist die kniffligste Aufgabe. Die beiden Intensivbaustellen auf dem Farbhof im Sommer 2019 sowie auf dem Stadtplatz Schlieren im Sommer 2018 werden für Verkehrsprobleme sorgen, das ist leider nicht zu vermeiden. Da können wir nur an die Geduld appellieren und zum Umstieg auf den öffentlichen Verkehr in dieser Zeit anregen.

Wie haben Sie es geschafft, dass keine Einsprachen mehr die erste Etappe blockieren?

Wir haben von Anfang an immer den direkten Kontakt mit allen Betroffenen gesucht und regelmässig Infoabende organisiert. Gerade letzte Woche haben wir zum Baustart der Limmattalbahn wieder zwei Öffentlichkeitsveranstaltungen in Schlieren und Altstetten durchgeführt. Diese guten Kontakte haben sich jetzt ausbezahlt. Gleich nach Eingang der Einsprachen haben wir den Kontakt gesucht und konnten vielerorts gute, einvernehmliche Lösungen aushandeln.​ Bei der 2. Etappe ist noch eine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht hängig. Ich bin zuversichtlich, dass sich dort ebenfalls eine Lösung finden lässt. 

Wo starten sie mit den Arbeiten?

Zuerst werden die Werkleitungen verlegt. Dann wird zuerst auf einer Seite der Strasse gebaut, während der Verkehr auf der anderen Seite weiterläuft und dann umgekehrt. Ab etwa Mitte 2018 wird der Gleisoberbau erstellt.