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Die Antwort auf Verkehrsprobleme

Die Limmattalbahn bewältigt einen Grossteil des zukünftigen Mehrverkehrs und entlastet damit Strassen und Ortszentren.

Bewegt und verbindet

Das Limmattal gehört zu den dynamischsten Regionen der Schweiz. Für die Weiterentwicklung ist ein Ausbau des ÖV notwendig.

Schneller, bequemer und pünktlich

Die Limmattalbahn verbessert die Erschliessung der Region. Sie fährt zu über 90 Prozent auf eigener Spur und bietet Platz für 250 Personen.

Impulse für die Wirtschaft

Die Limmattalbahn löst wirtschaftliche Impulse aus. Denn die Region wird für Unternehmen attraktiver, wenn sie über ein gut ausgebautes ÖV-Netz verfügt.

Lebensqualität erhöhen

Die Limmattalbahn unterstützt die Siedlungserneuerung im Limmattal und erhöht die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner.

„Jetzt starten wir mit vollem Elan in die 2. Etappe“

Am 23. September 2018 wurde die kantonale Volksinitiative „Stoppt die Limmattalbahn - ab Schlieren“ deutlich abgelehnt. Damit kann jetzt auch die 2. Etappe der Limmattalbahn von Schlieren über Dietikon bis Killwangen-Spreitenbach gebaut werden. Gesamtprojektleiter Daniel Issler ist froh, dass die Wählerinnen und Wähler des Kantons Zürich der Initiative mit knapp 83% Nein-Stimmen eine deutliche Absage erteilt haben. Die Vorbereitungen für den Baustart der 2. Etappe im September 2019 laufen auf Hochtouren.

Herr Issler, wenn die 2. Etappe der Limmattalbahn gestoppt worden wäre, hätten auch Sie sich als Gesamtprojektleiter im nächsten Sommer einen neuen Job suchen müssen. Haben Sie gezittert?

Daniel Issler: Es ging ja nicht um mich, sondern um die Weiterführung eines wichtigen Infrastruktur-Projektes für die Region. Wir haben die Abstimmung ernst genommen, waren aber überzeugt, dass wir die besseren Argumente haben. Zum Glück gab es eine breite Koalition, die glaubhaft darstellen konnte, dass eine halbe Limmattalbahn keinen Sinn macht.  Neben der hohen Ablehnung der Initiative im ganzen Kanton Zürich hat mich besonders gefreut, dass auch alle Gemeinden des Limmattals für die Limmattalbahn gestimmt haben – anders als bei der ersten Abstimmung im Jahr 2015. Da hat wohl auch geholfen, dass der Bau der 1. Etappe in Schlieren weniger Stau als befürchtet gebracht hat. Dank dieser Unterstützung starten wir jetzt mit vollem Elan in die 2. Etappe!

Die Bauarbeiten der 1. Etappe sollen Ende 2019 abgeschlossen werden. Was ist der derzeitige Stand?

Wir liegen gut im Zeitplan. In Schlieren sind die Hauptarbeiten für den Tiefbau bereits abgeschlossen und die Gleisbauarbeiten in vollem Gang. Sowohl die Gleisanlage als auch ein Grossteil der Fahrleitungsmasten wurde bereits aufgestellt. Auch auf der Badenerstrasse in der Stadt Zürich sind wir auf Kurs. Bald werden auch hier die ersten Gleise verlegt und die ersten Masten gestellt. Zum Abschluss der 1. Bauetappe gibt es in den Sommerferien 2019 beim Farbhof Altstetten eine Intensivbaustelle analog zum Stadtplatz Schlieren 2018.

Wann wird die 1. Etappe offiziell eingeweiht?

Kommt nichts Unvorhergesehenes mehr dazwischen, dann steht der Einweihung der 1. Etappe der Limmattalbahn im Herbst 2019 nichts im Wege. Geplant ist diese im Rahmen des Schlieremer Stadtfestes „Schliere lacht“ Ende August 2019. Ab 2. September 2019 wird der Betrieb der Tramlinie 2 vom Farbhof bis nach Schlieren Geissweid verlängert.

Wie steht es mit den Vorbereitungen der 2. Etappe?

Auch hier sind wir auf Kurs. Die planerischen Vorbereitungen für die 2. Etappe laufen schon länger parallel zum Bau der 1. Etappe. Die Bauphasenplanung läuft derzeit auf Hochtouren. In diesem Spätherbst starten wir die Ausschreibungen für die ersten Bauunternehmungen. Der offizielle Baustart der 2. Etappe ist für Anfang September 2019 vorgesehen.

DI_Interview

Daniel Issler ist seit 2010 Geschäftsführer und Gesamtprojektleiter der Limmattalbahn AG. Davor hat der ETH-Bauingenieur aus Basel u.a. für die SBB Infrastruktur gearbeitet.