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Die Antwort auf Verkehrsprobleme

Die Limmattalbahn bewältigt einen Grossteil des zukünftigen Mehrverkehrs und entlastet damit Strassen und Ortszentren.

Bewegt und verbindet

Das Limmattal gehört zu den dynamischsten Regionen der Schweiz. Für die Weiterentwicklung ist ein Ausbau des ÖV notwendig.

Schneller, bequemer und pünktlich

Die Limmattalbahn verbessert die Erschliessung der Region. Sie fährt zu über 90 Prozent auf eigener Spur und bietet Platz für 250 Personen.

Impulse für die Wirtschaft

Die Limmattalbahn löst wirtschaftliche Impulse aus. Denn die Region wird für Unternehmen attraktiver, wenn sie über ein gut ausgebautes ÖV-Netz verfügt.

Lebensqualität erhöhen

Die Limmattalbahn unterstützt die Siedlungserneuerung im Limmattal und erhöht die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner.

Arbeitssicherheit wird gross geschrieben

Auf der Grossbaustelle der Limmattalbahn kommt der Arbeits- und Verkehrssicherheit ein grosser Stellenwert zu. Dank Prävention und Aufmerksamkeit aller Beteiligten gab es in den ersten drei Monaten glücklicherweise keine grösseren Unfälle auf der Baustelle.

Baustellensicherheit
© bürobureau

Die Limmattalbahn-Baustelle ist jetzt seit drei Monaten in Betrieb. Zeitweise arbeiteten über 150 Mitarbeitende auf der Baustelle. Oberbauleiter Stefan Oswald zieht eine erste positive Bilanz: «Bisher sind glücklicherweise keine gravierenden Unfälle auf der Baustelle passiert.» Dies gelte sowohl für Verkehrsteilnehmer als auch für Bauarbeiter und Passanten.

Damit die Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleistet ist und die Unfallgefahr minimiert ist, haben die beteiligten Unternehmen zusätzlich zu den verbindlichen Vorschriften der SUVA wie der Schutzausrüstung mit Warnweste und Helmpflicht weitere Massnahmen getroffen (siehe Aufzählung unten). Neben der fachgerechten Absperrung der Baubereiche sowie der Markierung der Fahrspuren umfasst dies die Information der Verkehrsteilnehmer über Medien und Flyer zur Sensibilisierung. Die Schulung aller Baubeteiligten ist neben der Erarbeitung von Sicherheitskonzepten durch die Unternehmen ein weiterer wichtiger Aspekt zur Steigerung der Arbeitssicherheit.

Aufwändig ist die Regelung des Fussverkehrs, da dieser teilweise durch den abgesperrten Bereich der Baustelle geführt wird. Daneben gilt der Koordination von Postboten und Müllabfuhr grosse Aufmerksamkeit. Den Gewohnheiten der Verkehrsteilnehmenden – geändertes Abbiegeverhältnis oder geänderte Verkehrsführungen – muss ebenfalls Rechnung getragen werden.

Zum Schluss appelliert Stefan Oswald an die Fairness im Umgang mit den Bauarbeitern auf der Strecke, sollte es mal Stau geben: «Ich bitte die Autofahrer, ihren Unmut über Behinderungen nicht an den Bauarbeitern auszulassen. Sie machen nur ihren Job und leben manchmal neben dem Verkehr gefährlich.»

Schutzmassnahmen:

  • Baubereiche werden vom Verkehr separiert
  • Schutz durch regelkonforme Abschrankungen
  • Bei Arbeiten direkt unter Verkehr Schutz durch Verkehrsdienst
  • Ausreichende Ausleuchtung der Baustelle (Dämmerung, Nachts) und des Verkehrsraums
  • Schulung des Personals
  • Stahlplatten oder Grabenbrücken bei Gräben
  • Sichere Umleitungen (Fahrradverkehr über Schulweg)
  • Provisorische Fussgängerübergänge über die Zürcherstrasse, teilweise Regelung mittels Fussgänger-Ampel