Limmattalbahn - Ein Projekt des Zürcher Verkehrsbundes ZVV und des Kantons Aargau

Vorprojekt

Das Wichtigste in Kürze

Die Limmattalbahn AG schloss das Vorprojekt termingerecht und unter dem genehmigten Kredit von rund 9 Millionen ab. Dieses enthält wesentliche Ergebnisse zur Linienführung und den Haltestellenlagen sowie eine aktualisierte Aufwandschätzung.


Verbindung zwischen Altstetten und Killwangen

Die Linienführung des Vorprojekts entspricht mit zwei Ausnahmen (Zentrum Dietikon, Anbindung Limmattaler Spital) den Richtplaneinträgen aus den Jahren 2006/2007. Auf über 90% der Strecke fährt die Limmattalbahn losgelöst vom Strassenverkehr auf einem eigenen Trassee. Auf der 13,5 km langen Strecke sind 27 Haltestellen mit einem durchschnittlichen Haltestellenabstand von 515 m geplant. Die durchschnittliche Geschwindigkeit beträgt 22 km/h.


Funktionierender Gesamtverkehr

Der Verkehr auf den Limmattaler Strassen muss auch mit der Limmattalbahn weiterhin flüssig abgewickelt werden können. Berechnungen und Verkehrssimulationen zeigen, dass die Strassenkapazität mit wenigen Anpassungen auch in Zukunft gewährleistet ist. Zentrale bauliche Massnahmen sind der neue Strassentunnel in der Überlandstrasse und der Doppelspurausbau der BDWM in Dietikon sowie die Unterführung zum Bahnhof Killwangen-Spreitenbach. 

Schlüsselrolle bei Neugestaltung des Limmattals

Der Limmattalbahn fällt als Verbindungsachse zwischen den Gemeinden eine wichtige Funktion bei der Neugestaltung des Siedlungsraums zu. Der Strassenraum entlang des Trassees wird durch gestalterische Elemente wie Bäume, die Beleuchtung und das Trassee selbst zur urbanen Zentrumsachse ausgebildet. Die Haltestellen haben ein einheitliches Erscheinungsbild und stellen einen attraktiven Aufenthaltsort dar.


Umweltverträgliches Projekt

Die Erhöhung des ÖV-Anteils bei Inbetriebnahme der Limmattalbahn hat einen positiven Effekt auf die Umwelt. Die Untersuchungen während des Vorprojekts zeigten keine kritischen Folgen für die Umwelt der Region. Die Auswirkungen während der Bauzeit und im Betrieb lassen sich auf ein geringes Mass reduzieren.


Kosten im Rahmen anderer Schienenprojekte

Die Kosten für die Infrastruktur der Limmattalbahn betragen gemäss aktueller Schätzung 670 Mio. Franken (Bruttokosten exkl. MwSt; Genauigkeit +/- 20%). Darin sind Strassenanpassungen, Velo- und Fussgängerverbindungen sowie Platzgestaltungen enthalten. Der Aufwand ist mit den Kosten ähnlicher Schienenprojekte vergleichbar und liegt im bisher budgetierten Rahmen.

Zur Zusammenfassung



NEUIGKEITEN

Der Zürcher Regierungsrat hat die Vertreter für den Verwaltungsrat der Limmattalbahn AG (2012-2014) abgeordnet.
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MEINUNGEN


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