Termine & Finanzierung
Vorprojekt (Juli 2010 – Dezember 2011)
In der ersten Phase der Projektierung wurden unter anderem die Linienführung, die Lage der Haltestellen und die Kosten genauer definiert. Auf dieser Grundlage reicht die Limmattalbahn AG im Februar 2012 das Infrastrukturkonzessionsgesuch beim Bundesamt für Verkehr ein.
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Bau- und Auflageprojekt
Ab 1. März 2012 erarbeitet die Limmattalbahn AG bis Ende 2013 das Bau- und Auflageprojekt. Dieses wird dem BAV zur Plangenehmigung eingereicht. Zu Beginn dieses Verfahrens wird die Vorlage öffentlich aufgelegt. Nach Abschluss der Planungsarbeiten kann voraussichtlich 2017 mit dem Bau begonnen werden. 2020 soll zumindest eine erste Etappe der Limmattalbahn in Betrieb gehen.
Politische Beschlüsse
Parallel zur Projektierung sind politische Beschlüsse in den beteiligten Kantonen und auf Bundesebene nötig. Die Kredite für die Ausarbeitung des Vorprojekts wurden bereits 2009 genehmigt. Der Zürcher Regierungsrat resp. der Grosse Rat des Kantons Aargau genehmigten Mitte 2011 die Kredite für die Erstellung des Bau- und Auflageprojektes, die Begleitung des Plangenehmigungsverfahren sowie die Vorbereitung der Ausführung. Dem Realisierungskredit muss der Zürcher Kantonsrat und der Grosse Rat des Kantons Aargau zustimmen. Im Falle eines Referendums käme es ca. 2014/2015 zu einer Volksabstimmung.
Finanzierung
Die Gesamtkosten der Limmattalbahn betragen rund 670 Millionen Franken (+/- 20%, Stand Vorprojekt). Die Kosten werden im Wesentlichen durch die Kantone Zürich und Aargau finanziert. Gemäss dem Verhältnis der Streckenabschnitte übernimmt der Kanton Zürich drei Viertel und der Kanton Aargau ein Viertel der Investitionskosten.
Gut einen Drittel der Gesamtkosten soll der Bund im Rahmen des Agglomerationsprogramms übernehmen. Insgesamt stehen im Infrastrukturfonds für förderungswerte Agglomerationsprojekte sechs Milliarden Franken Bundesgelder zur Verfügung. Über den angestrebten Bundesanteil entscheidet das Parlament voraussichtlich 2014.
Quelle:Infrastrukturfonds, Bundesamt für Raumentwicklung











